Struktur

der Universal-Fach-Wörterbücher von Etymos

  1. Anordnung
    1. Quellsprache
    2. Zielsprache
    3. Sonstiges
  2. Trennung
  3. Schreibweise
  4. Einträge
  5. Stichwort
  6. Übersetzung
  7. Idiom

1) Anordnung

a) Quellsprache

  1. Die Einträge der Wörterbücher werden nach Hauptstichwörtern unterschieden, die den selbständigen Begriffen der Quellsprache entsprechen.
  2. Bei Komposita, die sowohl als Einwort- als auch als Binde- oder Mehrwort-Komposita vorkommen,
  3. Die Einträge sind entsprechend dem lateinischen Standard-Alphabet nach Hauptstichwörtern geordnet.

b) Zielsprache

  1. Übersetzungen verschiedener grammatischer Klassen und Varianten von Begriffen der Quellsprache werden alphabetisch nach den Klassifizierungsbezeichnungen angeordnet.
  2. Übersetzungsvarianten werden grob nach Genauigkeit und nach Gebräuchlichkeit angeordnet.
  3. Idiomatische Komposita und Wendungen werden alphabetisch nach Stichwörtern angeordnet. Dabei gelten die obigen Einschränkungen durch Programmierfehler nicht.

c) Sonstiges

  1. Mehrstufige Angaben zur sprachlichen Herkunft sind nach dem Alter der Herkunftsstufen angeordnet.
  2. Alle übrigen gleichwertigen Angaben werden nach Plausibilität angeordnet.

2) Trennung

  1. Stichworte und Übersetzungen, die innerhalb eines Blockes aufeinander folgen, werden durch Gedankenstriche -, markiert als Kommentar, getrennt.
  2. Grammatische Angaben, die sich auf das Stichwort beziehen, aber im Übersetzungsblock stehen, weil es mehrere Übersetzungsblöcke für das Stichwort gibt, werden durch geteilte Striche ¦, markiert als Kommentar, vom eigentlichen Übersetzungsblock getrennt.
  3. Verschiedene Homonyme werden durch Großbuchstaben A) B) C) …, markiert als Kommentar, getrennt und beginnen einen neuen Hauptstichwortblock.
  4. Verschiedene grammatische Klassen werden durch römische Ziffern I. II. III. …, markiert als Kommentar, getrennt und beginnen einen neuen Übersetzungsblock.
  5. Verschiedene grammatische Varianten werden durch arabische Ziffern 1. 2. 3. …, markiert als Kommentar, getrennt und beginnen einen neuen Übersetzungsblock.
  6. Verschiedene Sememe werden durch Semikola ;, markiert als Kommentar, getrennt.
  7. Verschiedene in der Übersetzung nicht synonyme Sememe, z.B. geschlechtsspezifische Übersetzungen, und verschiedene Synonyme, werden durch Kommata ,, markiert als Kommentar, getrennt.
  8. Verschiedene Aussprachevarianten werden in getrennten Klammern hintereinander aufgeführt. Sind sie durch erklärende Zusätze ergänzt, werden sie durch Kommata ,, markiert als Kommentar, getrennt.
  9. Verschiedene unregelmäßige Flexionsformen werden durch Semikola ;, markiert als Kommentar, getrennt.
  10. Verschiedene zugeordnete Präpositionen und Fallangaben werden in getrennten Klammern hintereinander aufgeführt.
  11. Verschiedene Kollokationen und verschiedene idiomatische Komposita und Wendungen werden durch senkrechte Striche |, markiert als Kommentar, getrennt.
  12. Verschiedene Wortartangaben, verschiedene Varianten unregelmäßiger Flexionsformen, gleichwertige Angaben zur semantischen Funktion und Kontextbeschreibungen werden durch Kommata ,, markiert als Kommentar, getrennt.
  13. Verschiedene sprachliche Herkunftsangaben werden durch eine eckige Klammer-zu >, markiert als Kommentar, getrennt, die die Richtung der sprachlichen Entwicklung angibt.

3) Schreibweise

  1. Das Stichwort wird bei wiederholtem Auftreten innerhalb des zu einem Hauptstichwortblock gehörenden Eintrags:
  2. In Stichworten werden mögliche Trennungen durch einen mittigen Punkt ·, markiert als Stichwort, angezeigt.
  3. Zusätzliche Zeichen als fakultative Schreibvarianten können durch eckige Klammern [ ] in aktueller Markierung angezeigt werden.
  4. Fakultative Wortbestandteile können in runden Klammern ( ) in aktueller Markierung angegeben werden.
  5. Nichtverifizierte Stichworte,

4) Einträge

Ein Eintrag setzt sich, sofern vorhanden, aus folgenden Teilen zusammen, die jeweils in einer neuen Zeile beginnen:

  1. Hauptstichwortblock;
  2. Übersetzungsblöcke, unterteilt nach grammatischen Klassen und Varianten nach jedem Hauptstichwortblock;
  3. Idiomatische Komposita und Wendungen nach jedem Übersetzungsblock.

5) Stichwort

Folgenden Angaben stehen, sofern vorhanden, in der folgenden Reihenfolge im Hauptstichwortblock, falls sie nicht für unterschiedliche grammatische Klassen oder Varianten unterschiedlich sind:

  1. Stichwort, markiert als Stichwort;
  2. Korrespondierende Kurz- bzw. Langformen in spitzen Klammern < >, markiert als Stichwort:
  3. Phonetische Angaben in eckigen Klammern [ ], markiert als Kommentar (bei Mehrwort-Komposita werden nur die gebräuchlichsten Aussprachevarianten der Einzelwörter verwendet);
  4. Sprachliche Herkunft in eckigen Klammern < > in der Form <Sprache: Urwort>, markiert als Kommentar;
  5. Folgende grammatische Angaben:

6) Übersetzung

Sofern vorhanden stehen die folgenden Angaben in der genannten Reihenfolge in einem Übersetzungsblock:

  1. Wenn mehrere grammatische Klassen oder Varianten des Stichworts existieren, Angaben zur Klassifizierung des Stichworts wie oben angegeben;
  2. Angaben zur semantischen Funktion des Stichworts in der Bedeutung, die durch die gesamte jeweils folgende Gruppe durch Kommata getrennter Übersetzungen eines Semems beschrieben wird, aber so nicht notwendig auch auf jede Übersetzungsvariante zutreffen müssen, markiert als Kommentar:
  3. Stichwortbezüge:
  4. Unmittelbar hinter dem betreffenden Synonym:
  5. Unmittelbar hinter dem betreffenden Synonym oder, falls für alle Synonyme gleich, hinter der betreffenden gesamten Gruppe durch Kommata getrennter Übersetzungen eines Semems, zur Ergänzung der Übersetzung, um die Quellsprache in der Zielsprache eindeutig verständlich zu machen und um die Quellsprachenbegriffe korrekt nutzen zu können, ggf. mehrfach hintereinander:

7) Idiom

  1. Idiomatische Komposita und Wendungen stehen nach der zugehörigen grammatischen Variante oder Klasse.
  2. Sie werden durch einen Doppelstrich || am Zeilenanfang, markiert als Kommentar, eingeleitet.
  3. Angaben zur semantischen Funktion stehen analog zu oben

 


 

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Letzte Änderung: 11. April 2001 - © Kunst des Denkens 2001