| Etymos |
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Zum Kennenlernen einer Sprache und für die Reise empfehlen wir die Sprechführer "Kauderwelsch - Wort für Wort".
Hier gibt es ein notwendiges Minimum an Grammatik, eine Erklärung der Aussprache, so dass man versteht und verstanden wird, sowie genau die Worte, die bei einer Reise besonders wichtig sind. Das Ganze wird, angereichert durch Informationen über Land und Leute, in einer Art präsentiert, die sich erheblich von konventioneller Übersetzung unterscheidet, was zwar nicht immer "elegant" ist, aber dafür das Verständnis ungemein erleichtert. Das alles macht "Kauderwelsch" daher zu einer preiswerten Wissensquelle für alle, die nicht verlangen, dass alle anderen Menschen gefälligst Deutsch lernen sollten. Interessant und nützlich - Kauderwelsch Schwedisch.
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Will man mehr Wortschatz, ohne gleich professionell übersetzen zu wollen, dann empfehlen sich Langenscheidts Universal-Wörterbücher, in diesem Fall Schwedisch.
Sie sind sehr handlich, vereinen beide Übersetzungsrichtungen und verfügen immerhin über einen Wortschatz von um die 30000 Wörtern und Wendungen.
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[Aksios]
[Ilaros]
[Etymos]
[Akilet]
[Albain]
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| Impressum |
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| Schwedisch |
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1. Einordnung
Schwedisch gehört gemeinsam mit dem Dänischen zur ostnordischen Sprachengattung, nordgermanische Sprachenuntergruppe, germanische Sprachengruppe, nordeuropäischer Sprachenzweig, indoeuropäische Sprachenfamilie, indouralischer Sprachenstamm.
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2. Verbreitung
Schwedisch ist die Nationalsprache in Schweden. Darüber hinaus gibt es eine starke schwedischsprachige Minderheit besonders in Finnland, wo Schwedisch neben Finnisch als zweite Landessprache gilt. Insgesamt verwenden etwa 9 Millionen Menschen Schwedisch als Primärsprache. Allerdings ist Schwedisch auch als nordische Verkehrssprache in anderen nordischen Ländern verbreitet. Daher koexistiert Schwedisch direkt mit den anderen, eng verwandten nordischen Sprachen Dänisch und Norwegisch. Andererseits teilt es sich auch das Territorium mit den nicht verwandten Sprachen Finnisch in Finnland und Samisch im Norden Skandinaviens. Einen größeren Einfluss dieser beiden Sprachen auf das Schwedische gibt es jedoch nicht.
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3. Entwicklung
Nachdem sich die nordgermanischen Dialekte in Skandinavien ausgebreitet hatten und in eine ost- und eine westnordische Gattung zerfallen waren, entwickelte sich von 800 bis 1200 das Runenschwedisch als eigenständige Sprache, wobei die gegenseitige Verständlichkeit mit dem Dänischen und Norwegischen erhalten blieb. Seinen Namen erhielt das Runenschwedisch, weil sich im Gegensatz zu den alten Kultursprachen schwedische schriftliche Überlieferungen aus der Zeit vor 1200 nur vereinzelt als Runeninschriften auf Grabsteinen und Denkmälern finden. Dabei sind deutliche Einflüsse des Lateinischen, sowohl was Lehnwörter, als auch was die Syntax betrifft, zu erkennen. Bis 1600 entwickelte sich diese Sprache zum Altschwedischen weiter, wobei sich verschiedene Dialekte herauskristallisierten. Durch die Kalmarer Union mit Dänemark näherten sich einige dieser Dialekte wieder mehr dem Dänischen an. Bereits im 14. Jahrhundert wurde jedoch eine standardisierte Schriftsprache, die auf zwei der verbreitetsten Dialekte beruhte, für ganz Schweden festgelegt, die das Schwedische als eigenständige Sprache festschrieb. Die Unterschiede zum Dänischen blieben aber auch dadurch nur gering. Das betrifft in geringem Umfang den Wortschatz, vor allem aber Aussprache und Schreibung, wobei das Schwedische nach den Vokalen die alten stimmlosen Konsonanten "k", "t" und "p" beibehalten hat, während sie im Dänischen, nicht zuletzt durch Einfluss des Deutschen, zu "g", "d" und "b" wurden. Auch bewahrte das Schwedische die Vokale "a" und "o" in unbetonten Silben, während das Dänische dort nur noch ein dumpfes "e" hat oder der Vokal völlig entfallen ist. Ab etwa 1600 entwickelte sich Schwedisch, befördert auch durch die standardisierend und konservierend wirkende Verbeitung des Buchdruckes, zu seiner auch heute noch gebräuchlichen modernen Form. Seitdem gibt es nur noch geringe Lautverschiebungen und Vereinfachungen in Grammatik und Schreibung. Allerdings gab es entsprechend der wechselnden politischen Verhältnisse und ökonomischen Kontakte weiterhin Einträge von Wörtern aus verschiedenen Quellsprachen. Zur Hansezeit war es Niederdeutsch, im 17. Jahrhundert Deutsch und im 17. und 18. Jahrhundert Französisch, was jedoch keinen Einfluss auf die Sprachstruktur hatte.
Die gegenseitige Verständlichkeit von Schwedisch, Dänisch und Norwegisch ist heute immer noch gegeben, wobei in letzter Zeit auch wieder die Tendenz zur Angleichung der drei Sprachen stärker geworden ist. Das gilt ungeachtet der Tatsache, dass auch die moderne schwedische Hochsprache noch mit der Existenz verschiedener, teilweise stark von ihr abweichender, regionaler Dialekte konfrontiert ist. Dies sind die Sveadialekte, das Norrländische, die Götadialekte, das Südschwedische, das Gutnische und das Ostschwedische. Ansonsten ist Schwedisch, wie fast alle modernen Sprachen, durch die moderne Kommunikation mit einem erhöhten Eintrag von englischem Wortschatz konfrontiert.
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4. Struktur
4.1. Lexik
Der Hauptteil des schwedischen Wortschatzes stammt aus dem Germanischen. Bereits zu Zeiten des römischen Reiches und der Verbreitung des Christentums sind lateinische und griechische Lehnwörter in das Schwedische eingedrungen, aber viele davon stammen auch erst aus dem Spätmittelalter oder moderneren Zeiten, wo sie infolge der Steigerung des Bildungsstandes übernommen wurden. Neben nieder- und hochdeutschen, sowie französischen Wörtern sind es vor allem englische Wörter, die den germanischen Urwortschatz erweitern und Schwedisch zu einer modernen, vielseitig einsetzbaren Sprache machen.
4.2. Phonetik
Das Schwedische ist, ähnlich dem Chinesischen, eine Melodiesprache, was für Sprecher anderer europäischer Sprachen durchaus gewöhnungsbedürftig ist. Dabei wirkt die Kombination von Betonung und Änderungen der Tonhöhe durchaus bedeutungsunterscheidend und ist nicht nur ein ästhetisches Merkmal des Schwedischen. Ansonsten enthält das Schwedische die gleichen Laute, wie andere germanische Sprachen, speziell das Deutsche, mit dem es das "ä" und das "ö" gemeinsam hat. Hinzu kommt noch das "å", das auch in anderen nordischen Sprachen vorkommt.
4.3. Orthografie
Im Gegensatz zum Dänischen, wo Rechtschreibung und Aussprache recht weit auseinander gehen, wurde die Rechtschreibung des Schwedischen in der Sprachreform von 1906 der Aussprache weitgehend angepasst und vereinfacht, auch wenn es noch Besonderheiten gibt, die bei der Umsetzung von Schreibung in Aussprache zu berücksichtigen sind. Das gilt insbesondere, da auch im Schwedischen starke Unterschiede zwischen den einzelnen Dialekten existieren.
4.4. Grammatik
Schwedisch hat, wie einige andere germanische Sprachen, die meisten der ursprünglichen germanischen Flexionsendungen verloren. Substantive haben nur noch eine einfache Pluralbildung und Verben besitzen keine Konjugation mehr. Allerdings werden die unterschiedlichen Zeitformen der Verben immer noch durch Flexionsendungen gebildet, wobei es aber nur wenige Ausnahmen von den sehr einfachen Regeln gibt. Dementsprechend hat sich die Satzstellung verfestigt und ist meist Subjekt - Prädikat - Objekt. Dabei gibt es zahlreiche Präpositionalkonstruktionen. Insgesamt ist die Grammatik des Schwedischen, von Feinheiten und Ausnahmen abgesehen, außerordentlich einfach. Weiterhin ist sie der dänischen und norwegischen Grammatik sehr ähnlich, während zum Isländischen, das noch viele alte Formen und Flexionen erhalten hat, erhebliche Unterschiede bestehen.
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