| Etymos |
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Zum Kennenlernen einer Sprache und für die Reise empfehlen wir die Sprechführer "Kauderwelsch - Wort für Wort".
Hier gibt es ein notwendiges Minimum an Grammatik, eine Erklärung der Aussprache, so dass man versteht und verstanden wird, sowie genau die Worte, die bei einer Reise besonders wichtig sind. Das Ganze wird, angereichert durch Informationen über Land und Leute, in einer Art präsentiert, die sich erheblich von konventioneller Übersetzung unterscheidet, was zwar nicht immer "elegant" ist, aber dafür das Verständnis ungemein erleichtert. Das alles macht "Kauderwelsch" daher zu einer preiswerten Wissensquelle für alle, die nicht verlangen, dass alle anderen Menschen gefälligst Deutsch lernen sollten. Interessant und nützlich - Kauderwelsch Dänisch.
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Will man mehr Wortschatz, ohne gleich professionell übersetzen zu wollen, dann empfehlen sich Langenscheidts Universal-Wörterbücher, in diesem Fall Dänisch.
Sie sind sehr handlich, vereinen beide Übersetzungsrichtungen und verfügen immerhin über einen Wortschatz von um die 30000 Wörtern und Wendungen.
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[Aksios]
[Ilaros]
[Etymos]
[Akilet]
[Albain]
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| Impressum |
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| Dänisch |
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1. Einordnung
Dänisch gehört gemeinsam mit dem Schwedischen zur ostnordischen Sprachengattung, nordgermanische Sprachenuntergruppe, germanische Sprachengruppe, nordeuropäischer Sprachenzweig, indoeuropäische Sprachenfamilie, indouralischer Sprachenstamm.
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2. Verbreitung
Dänisch ist die Nationalsprache in Dänemark. Es wird von etwa 5 Millionen Primärsprachlern gesprochen und ist Verkehrssprache und erste Fremdsprache in den nordischen Ländern.
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3. Entwicklung
Nachdem sich die nordgermanischen Dialekte in Skandinavien ausgebreitet hatten und in eine ost- und eine westnordische Gattung zerfallen waren, entwickelte sich ab 800 das Dänisch als eigenständige Sprache, wobei die gegenseitige Verständlichkeit mit dem Schwedischen und Norwegischen erhalten blieb. Die ältesten noch erhaltenen Zeugnisse des mit Runenschrift geschriebenen Runendänisch stammen aus der Zeit bis etwa 800 und sind von Jütland bis Südschweden zu finden. Bis zum 12. Jahrhundert entwickelte sich daraus unter beträchtlichen Lautverschiebungen und grammatisch-strukturellen Veränderungen das Altdänische, wovon aber nur geringe schriftliche Überlieferungen existieren, vorwiegend nur Eigennamen in lateinisch geschriebenen Dokumenten.
Durch die Festigung der Zentralverwaltung Dänemarks wurde der Dialekt Seelands zur Verkehrssprache und entwickelte sich bis etwa 1500 zur dänischen Hochsprache. Nach der Union mit Schweden und Norwegen verbreitete sich Dänisch auch vor allem in Norwegen, wo es die einheimische Sprache immer mehr assimilierte, und wurde umgekehrt von Norwegisch und Schwedisch beeinflusst. Die Unterschiede zum Schwedischen blieben auch weiterhin nur gering. Das betrifft in geringem Umfang den Wortschatz, vor allem aber Aussprache und Schreibung, wobei im Dänischen, nicht zuletzt durch Einfluss des Deutschen, nach Vokalen die alten stimmlosen Konsonanten "k", "t" und "p" zu "g", "d" und "b" wurden, während das Schwedische sie beibehalten hat. Auch hat Dänisch in unbetonten Silben nur noch ein dumpfes "e" oder der Vokal ist völlig entfallen, wo Schwedisch die Vokale "a" und "o" bewahrt hat.
In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden viele deutsche Wörter in den dänischen Wortschatz eingetragen, da Deutsch die Sprache des dänischen Königshofes geworden war. Auch geringe französische Einflüsse sind festzustellen.
Anfang des 18. Jahrhunderts war die Entwicklung von Grammatik und Aussprache praktisch abgeschlossen. Seitdem gibt es nur noch geringe Lautverschiebungen und Vereinfachungen in Grammatik und Schreibung. Das Norwegische trennte sich Mitte des 19. Jahrhunderts wieder vom Dänischen. Die gegenseitige Verständlichkeit von Schwedisch, Dänisch und Norwegisch ist heute aber immer noch gegeben, wobei in letzter Zeit auch wieder die Tendenz zur Angleichung der drei Sprachen stärker geworden ist. Das gilt ungeachtet der Tatsache, dass auch die moderne dänische Hochsprache noch mit der Existenz verschiedener, teilweise stark von ihr abweichender, regionaler Dialekte konfrontiert ist. Allerdings ging die Zahl der gesprochenen Dialekte seit dem 19. Jahrhundert sark zurück und die Dialekte haben sich aufgrund der Wirkung der Medien und des Bildungswesens mehr der Hochsprache angeglichen. Ansonsten ist Dänisch, wie fast alle modernen Sprachen, durch die moderne Kommunikation mit einem erhöhten Eintrag von englischem Wortschatz konfrontiert.
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4. Struktur
4.1. Lexik
Der Hauptteil des dänischen Wortschatzes stammt aus dem Nordgermanischen. Ein größerer Teil wurde aus dem Deutschen einige Wörter auch aus dem Französischen und heute verstärkt aus dem Englischen übernommen.
4.2. Phonetik
Dänisch verfügt über den gleichen Lautbestand wie Norwegisch und Schwedisch. Zusätzlich besitzt es jedoch einen eigentümlichen Stoßlauf, einen Glotalverschluss, der in der Schreibung keine Berücksichtigung erfährt. Er hat sich aus dem ursprünglich tonalen Akzent entwickelt und unterscheidet oft gleichgeschriebene Wörter.
4.3. Orthografie
Im Dänischen gehen die Rechtschreibung, die 1871 verbindlich festgelegt wurde, und die Aussprache recht weit auseinander. Daran änderte auch die Schreibreform von 1948 nichts. Seitdem wird auf die Großschreibung von Substantiven verzichtet und der Doppelvokal "aa" wurde durch den Buchstaben "å" ersetzt, um die Schreibweise des Dänischen dem Norwegischen und Schwedischen anzunähern.
4.4. Grammatik
Dänisch hat, wie einige andere germanische Sprachen, die meisten der ursprünglichen germanischen Flexionsendungen verloren. Es gibt mit Nominativ und Genitiv nur zwei Fälle und mit Utrum und Neutrum zwei Geschlechter. Substantive haben nur noch eine einfache Pluralbildung und Verben besitzen keine Konjugation mehr. Allerdings werden die unterschiedlichen Zeitformen der Verben immer noch durch Flexionsendungen gebildet, wobei es aber nur wenige Ausnahmen von den sehr einfachen Regeln gibt. Dementsprechend hat sich die Satzstellung verfestigt und ist meist Subjekt - Prädikat - Objekt. Dabei gibt es zahlreiche Präpositionalkonstruktionen. Insgesamt ist die Grammatik des Dänischen, von Feinheiten und Ausnahmen abgesehen, außerordentlich einfach. Weiterhin ist sie der schwedischen und norwegischen Grammatik sehr ähnlich, während zum Isländischen, das noch viele alte Formen und Flexionen erhalten hat, erhebliche Unterschiede bestehen.
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